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Freitag, 29. März 2024

Simpler Test für Infrarot Fernbedienungen

Ein Druck auf die Fernbedienung und nichts passiert. Liegt es an der Fernbedienung? Sind evtl. die Batterien leer? Oder ist das fernbediente Gerät defekt? 

 

Ein einfache Test, ob die Fernbedienung überhaupt ein Signal aussendet:

Mit der Kamera des Mobiltelefons auf die Kopfseite der Fernbedienung schauen. Wenn man auf der Fernbedienung nun eine Taste betätigt, sollte ein Aufflackern der Sendediode sichtbar werden.



Durch Druck auf unterschiedliche Tasten kann man nun feststellen, ob diese evtl. durch Abnutzung defekt sind.

 

Hintergrund zur Funktionsweise: Bei Digitalkameras ist in der Regel der Infrarotanteil des Lichts nicht zu 100% geblockt. Daher kann man das Aussenden von Infrarotlichts mit der Handykamera beobachten.

Sonntag, 3. März 2019

Früher, ...

... gab's lustige Schilder 😀


Zu sehen im: DB Museum Koblenz.

Dienstag, 12. August 2014

Einschläge hinterlassen Krater

... so auch im Fall von Überspannung durch einen nahen Blitzeinschlag.


Es handelt sich um ein LAN-Chip der Firma Realtek, der in einem Netgear AV200 Powerline Adapter verbaut wurde. Die Überspannung hat kurzerhand das Chip-Die aus dem Gehäuse gesprengt.
Sie trat vermutlich auf der DSL-Leitung auf. Der Router hat ebenfalls, jedoch ohne mechanische Schäden, das Zeitliche gesegnet. Zuvor ließ er es sich jedoch nicht nehmen, die Überspannung an das LAN weitergegeben. 





Montag, 28. April 2014

Umrüstung eines RC-Car Akkus - oder: Wertschöpfung am Akku

Wer Akkus für sein RC-Car benötigt muss mitunter tief in die Tasche greifen. Wie die Preise jedoch bei manch einem Händler zu rechtfertigen sind, blieb mir bisher verschlossen.

Mit etwas Eigeninitiative, z.B. durch einen selbst ausgeführten Wechsel der Steckverbindung, können einige Euro gespart werden.

Hier zum Beispiel bei einem NiMH-Akku mit 7 Zellen und einer Kapazitäz von 4200 mAh. Dieser Akku wird - Stand 28.4.2014 - bei einem Händler (der Name ist unerheblich ;-) ) in folgenden Konfigurationen angeboten:

  • mit T-Buchse für 18,84 €
  • mit Traxxas-Buchse für 44,95 €
  • mit Tamiya-Stecker für 44,95 €

Da die Akkus immer vom selben Typ sind, müssen die Traxxas-Buchsen und Tamiya-Stecker offenbar extrem teuer oder unheimlich aufwendig anzubringen sein [Ironie beabsichtigt].

Leider brauche ich diese extrem wertvollen Tamiya Stecker. Die Stecker erhält man beim selben Händler - erstaunlicherweise - im 5er Pack zu 3,45 €.


Die folgenden Schritte habe ich für jeden Leiter nacheinander durchgeführt, um unbeabsichtigte Kurzschlüsse zu vermeiden.
Die Steckerbelegung beachten! Der Tamiya Stecker ist asymetrisch, um eine Verpolung zu vermeiden: der Plus-Kontakt gehört in die quadratische Öffnung, der Minus-Kontakt in die bogenförmige:

Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ATamiya_Connector.gif

  • Leiter von der T-Buchse abtrennen und abisolieren. 
  • Leiter mit Einzelkontakt verlöten und Zugentlastung quetschen. 
  • Einzelkontakt in das Steckergehäuse schieben. 

Nach Abschluss der Arbeit, also 10 Minuten später (mit Anheizzeit des Lötkolbens) hat man einen Akku der in der Anschaffung 22,29 € gekostet hat und beim Händler für 44,95 € angeboten wird. 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!


Der Schelm hat durch diese kleine Maßnahme 22,66 € pro Akku gespart und noch Stecker übrig, um weitere Akkus umzurüsten. 

Sonntag, 3. November 2013

Vibrobot

... eine kleine Bastelei.

Bauteile:

  • eine alte Zahnbürste (gereinigt)
  • einen Vibrationsmotor aus einem alten Handy
  • eine 3V Knopfzelle - hier eine CR1616
  • etwas beidseitiges Klebeband


1. Zahnbürstenkopf vom Stiel trennen
2. mit einem Streifen Klebeband den Vibrationsmotor auf dem Zahnbürstenkopf fixieren.
3. einen 2. Streifen Klebeband auf dem Motor anbringen.
4. einen Motorkontakt nach unten biegen, den anderen nach oben, so dass die Knopfzelle dazwischen geklemmt werden kann.
5. Knopfzelle zwischen die Kontakte klemmen und auf das Klebeband drücken.



6. Ab geht die Post!




Ausschalten kann man den Vibrobot mit einem kleinen Stück Papier, das zwischen die Knopfzelle und den oberen Kontakt geklemmt wird.





Viel Spaß!




Mittwoch, 16. Oktober 2013

Kurioses: Silophone

Noch ein Fundstück aus meiner Fotosammlung: Eine ungewöhnliche Art, ein "elektronisches Musikinstrument" zu bauen ... das Silophone in Montreal.

Aufnahme von 2002
Im Vordergrund rechts zu sehen ist das User-Interface. Das "Instrument" ist die Silo-Anlage im Hintergrund.
In Wirklichkeit ist es ein Kunstprojekt, aber man kann sogar damit telefonieren. Die Nummer findet man auf der Web-Seite.