Es gibt viele Wege das Geben von Morsecode mit einer Morsetaste oder einem Paddle zu erlernen. Beim Recherchieren nach gängigen Methoden bin ich auf das Freeware Programm HB9HQX Morse 6 von Beat Oehrli gestoßen. Dieses Programm bietet umfangreiche Möglichkeiten zum Hör- und Gebetraining.
Am sinnvollsten erschien mir das Geben mit einer richtigen Morsetaste statt die Tastatur des PCs damit zu quälen. Laut Programmbeschreibung kann zum Anschluss einer Taste oder eines Paddles die RS232 Schnittstelle genutzt werden - durch Tasten der CTS- (Clear to Send) und DSR- (Data Set Ready) Leitungen.
Um eine Morsetaste via USB anzuschließen bedarf es nur weniger Bauteile und entspechend übersichtlich ist der Schaltplan:
1x USB-RS232(TTL) Konverter Wandlermodul mit FT232RL Chip
1x Mono-Klinkenbuchse zum Anschluss einer Morsetaste
1x Stereo Klinkenbuchse zum Anschluss eines Paddles
2x 22nF Kondensator zum Entprellen der Tasten
1x LED (2 mA, rot)
1x 1k5 Vorwiderstand für LED
1x 6-pol Buchsenleiste, liegend
... Lochrasterplatine, Schaltdraht, passendes Gehäuse
Das Gehäuse ist aus dem "Ersatzteillager". Die vorhandene seitliche Öffnung habe ich für die LED als Betriebsanzeige genutzt. Die Stirnplatten sind aus 1 mm Alublech hergestellt.
Zusätzlich habe ich mit einer Buchsenleiste, neben den CTS- und DSR-Leitungen, auch die RX- und TX-Leitungen des Konverters zugänglich gemacht. So kann man relativ einfach weitere Tasten anschließen oder auch das Interface zweckentfremden.
Noch eine laminierte Beschriftung aufgeklebt und das Interface ist fertig.
Im HB9HQX Morse 6 Programm ist noch der COM-Port des Interfaces einzustellen.
Für eine Taste stellt man CTS oder DSR ein - ich nutze bei der Klinkenbuchse CTS. Paddles nutzen beide Signale (CTS = dit, DSR = dah).
Auf dem Blatt "Tasten" kann für Paddles noch "Interner Keyer" ausgewählt werden und schon kann man mit den Gebeübungen beginnen.
Jetzt fehlt mir zum regelmäßigen Training nur noch eine Käfig für den inneren Schweinehund ;-)
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Sonntag, 14. April 2019
Sonntag, 21. Dezember 2014
Dezember - Zeit der Jahresrückblicke
Lasse ich das Jahr Revue passieren, so habe ich den Eindruck, dass es mehr von Reparaturen und Gerätedefekten geprägt war, als von Eigenentwicklungen. Sei es aus Unachtsamkeit, geplanter oder natürlich Obsoleszenz, Blitzschlag oder schlicht Neugier - in 2014 haben mich einige Geräte mehr beschäftigt, als ich es erwartet habe.
Das "leider" habe ich an dieser Stelle weggelassen. Auch wenn Reparaturen nicht meine Lieblingsbeschäftigung sind, boten sie doch viele Möglichkeiten für neue Einblicke, Lösungen und Verbesserungen. Nebenbei hat sich noch mein Ersatzteillager gefüllt und ebenso die Liste möglicher Blog-Beiträge, sofern die "Defekt-Welle im kommenden Jahr abebbt.
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Montag, 30. Juni 2014
Low Cost Tablet-Ablage
Eine Bauanleitung für eine faltbare Tablet-Ablage aus Holzresten.
Material:
- Sperrholz 256 mm x 210 mm x 4 mm
- Holzleiste 256 mm x 20 mm x 10 mm
- 5 Holzschrauben 3 x 16
- Gewebeband
- Klebefilz
Mit Bleistift wurden die schwarzen Schnittlinien auf das Sperrholz übertragen und anschließend mit der Laubsäge ausgeschnitten.
Nach dem Entgraten und Abrunden der Teile mit feinem Schleifpapier (400er), wurden die Teile 1 bis 5 mit Gewebeband verbunden, so dass entlang der grünen Linien ein Scharnier entstand.
Am unteren Ende der Platte wurde die Holzleiste mit 3 mm Schrauben angebracht. Dazu wurden die 3 mm Löcher in der Ablageplatte [1] gesenkt. Wenn die Holzleiste aus Hartholz ist, lohnt es sich dort entsprechende 2 mm Sacklöcher zu bohren. 5 Pads aus Klebefilz sorgen für einen weichen und ausreichenden Halt des Tablets.
Aufbau: Die Sicherungsklappe [3] wird nach oben geklappt und die Querverbinder [4] und [5] nach unten, um sie im abgewinkelten Standteil [2] einzuhaken. Beim Aufstellen klappt die Sicherungsklappe nach unten und verriegelt die Querverbinder.
Fertig ist die Tablet-Ablage:
PS: die Maße sind nach belieben variierbar und können z.B. dem etwas kleineren iPad angepasst werden. Die Holzleiste könnte auch schmaler sein.
Sonntag, 22. Juni 2014
Funktionsgenerator wiederbelebt
Auch alte Bausatzmodule müssen nicht in den Schrott wandern, nur weil es vermeintlich besseres bzw. moderneres auf dem Markt gibt. Für wenig Geld viel mir ein alter Funktionsgenerator von ELV in die Hände, den es aufzubereiten galt.
Es handelte sich um einen DDS 20 mit folgenden Werten:
1. Ausbau der Verschleißteile
... und das sind bei elektronischen Geräten meist die mechanischen Bauteile. In diesem Fall Taster, Potentiometer und Drehgeber. Bei Kontaktproblemen können diese Bauteile richtig Ärger verursachen, besonders wenn dann kein passender Ersatz zu finden ist und nachträglich die Frontplatte geändert werden muss.
Also lieber gleich ersetzen.
2. Bau eines Netzteils
Das Netzteil sollte 100 mA bei +5 V und -5 V liefern. Die Spannungsregler befinden sich schon auf der Platine des Funktionsgenerators. Das Netzteil musste also lediglich eine unstabilisierte Spannung liefern. Die maximale Dropout Spannung benötigt der positive Spannungsregler L7805CV mit 2,5 V, der negative L7905C ist mit 1,4 V unkritischer. Die unstabilisierte Eingangsspannung muss also > 7,5 V sein.
Ein Transformator mit sekundärseitiger 6 V Wechselspannung liefert nach Gleichrichtung und Glättung und bei Nennlast, etwa 7,7 V. Da ich den Transformator etwas größer als notwendig wählte, lag die Ausgangsspannung noch etwas höher und war in jedem Fall ausreichend.

... übersichtlich auf einer Platine angeordnet:
3. Frontplattenbau
Ein altes lackiertes Stahlgehäuse hatte ich noch auf Lager. Da für die Frontplatte kein passendes Alublech zur Hand war, habe ich kurzerhand eine Frontplatte aus Sperrholz gebaut - mit dem guten Vorsatz, sie bald durch Alu zu ersetzen.
Nun war es an der Zeit auch die "Verschleißteile" durch neue Bedienelemente zu ersetzen. Der Taster zum Aufruf der Einstellungen wurde nicht mehr als separater Schalter ausgeführt, sondern durch die Tastfunktion des Encoders ersetzt, was die Bedienung vereinfacht.

Bauteile:
Sinus- und Rechtecksignale können sowohl an BNC-Buchsen als auch an 4 mm Buchsen für Bananenstecker abgegriffen werden.

4. Einbau ins Gehäuse
Das Netzteil habe ich auf Abstandhaltern montiert und den Schutzleiter am Gehäuse befestigt.
Der provisorische Stil der Frontplatte setzt sich in deren Beschriftung fort ;-)

5. Test mit dem Oszilloskop:
10 MHz Rechteck, 5 V:
10 MHz Sinus, 4 Vss:
Sinus Frequenzbereich:
| 0,1 Hz - 20 MHz |
Sinus Spannung:
| 0 - 4 Vss, Ri = 50 W |
Rechteck Frequenzbereich:
| 0,5 Hz - 20 MHz |
Rechteck Spannung:
| 5 Vss, Ri = 50 W, TTL-Pegel |
Wobbelbereich:
| 0,1 Hz - 20 MHz |
Wobbelfrequenz:
| 0,1 Hz - 20 Hz |
1. Ausbau der Verschleißteile
... und das sind bei elektronischen Geräten meist die mechanischen Bauteile. In diesem Fall Taster, Potentiometer und Drehgeber. Bei Kontaktproblemen können diese Bauteile richtig Ärger verursachen, besonders wenn dann kein passender Ersatz zu finden ist und nachträglich die Frontplatte geändert werden muss.
Also lieber gleich ersetzen.
2. Bau eines Netzteils
Das Netzteil sollte 100 mA bei +5 V und -5 V liefern. Die Spannungsregler befinden sich schon auf der Platine des Funktionsgenerators. Das Netzteil musste also lediglich eine unstabilisierte Spannung liefern. Die maximale Dropout Spannung benötigt der positive Spannungsregler L7805CV mit 2,5 V, der negative L7905C ist mit 1,4 V unkritischer. Die unstabilisierte Eingangsspannung muss also > 7,5 V sein.
Ein Transformator mit sekundärseitiger 6 V Wechselspannung liefert nach Gleichrichtung und Glättung und bei Nennlast, etwa 7,7 V. Da ich den Transformator etwas größer als notwendig wählte, lag die Ausgangsspannung noch etwas höher und war in jedem Fall ausreichend.

Die Bauteile:
| 2 | Elektrolytkondensator, 16x25mm, RM 7,5mm |
| 1 | Brückengleichrichter B 40 C 1400 |
| 2 | Sicherungshalter, 5x20mm, max. 6,3A-250V |
| 2 | Sicherungen 160mA träge |
| 1 | Trafo 2,3VA, 2x 6V, 2x 192mA |
| 1 | Netzschalter 2 polig |
... übersichtlich auf einer Platine angeordnet:
3. Frontplattenbau
Ein altes lackiertes Stahlgehäuse hatte ich noch auf Lager. Da für die Frontplatte kein passendes Alublech zur Hand war, habe ich kurzerhand eine Frontplatte aus Sperrholz gebaut - mit dem guten Vorsatz, sie bald durch Alu zu ersetzen.
Nun war es an der Zeit auch die "Verschleißteile" durch neue Bedienelemente zu ersetzen. Der Taster zum Aufruf der Einstellungen wurde nicht mehr als separater Schalter ausgeführt, sondern durch die Tastfunktion des Encoders ersetzt, was die Bedienung vereinfacht.

Bauteile:
| 1 | Inkremental Encoder 12°, mit Taster |
| 1 | Drehpoti. linear, 4mm, mono 470 Ohm |
| 2 | Drehknöpfe |
| 2 | Bananenbuchse 4mm, vollisoliert, rot |
| 2 | Bananenbuchse 4mm, vollisoliert, schwarz |
| 2 | BNC-Einbaubuchse, 50 Ohm, Lötversion |
Sinus- und Rechtecksignale können sowohl an BNC-Buchsen als auch an 4 mm Buchsen für Bananenstecker abgegriffen werden.

4. Einbau ins Gehäuse
Das Netzteil habe ich auf Abstandhaltern montiert und den Schutzleiter am Gehäuse befestigt.
Der provisorische Stil der Frontplatte setzt sich in deren Beschriftung fort ;-)

5. Test mit dem Oszilloskop:
10 MHz Rechteck, 5 V:
10 MHz Sinus, 4 Vss:
Die Kurvenform sieht brauchbar aus. Nun muss sich das Gerät der Praxis stellen ...
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Montag, 28. April 2014
Umrüstung eines RC-Car Akkus - oder: Wertschöpfung am Akku
Wer Akkus für sein RC-Car benötigt muss mitunter tief in die Tasche greifen. Wie die Preise jedoch bei manch einem Händler zu rechtfertigen sind, blieb mir bisher verschlossen.
Mit etwas Eigeninitiative, z.B. durch einen selbst ausgeführten Wechsel der Steckverbindung, können einige Euro gespart werden.
Hier zum Beispiel bei einem NiMH-Akku mit 7 Zellen und einer Kapazitäz von 4200 mAh. Dieser Akku wird - Stand 28.4.2014 - bei einem Händler (der Name ist unerheblich ;-) ) in folgenden Konfigurationen angeboten:
Leider brauche ich diese extrem wertvollen Tamiya Stecker. Die Stecker erhält man beim selben Händler - erstaunlicherweise - im 5er Pack zu 3,45 €.
Die folgenden Schritte habe ich für jeden Leiter nacheinander durchgeführt, um unbeabsichtigte Kurzschlüsse zu vermeiden.
Die Steckerbelegung beachten! Der Tamiya Stecker ist asymetrisch, um eine Verpolung zu vermeiden: der Plus-Kontakt gehört in die quadratische Öffnung, der Minus-Kontakt in die bogenförmige:
Nach Abschluss der Arbeit, also 10 Minuten später (mit Anheizzeit des Lötkolbens) hat man einen Akku der in der Anschaffung 22,29 € gekostet hat und beim Händler für 44,95 € angeboten wird.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Der Schelm hat durch diese kleine Maßnahme 22,66 € pro Akku gespart und noch Stecker übrig, um weitere Akkus umzurüsten.
Mit etwas Eigeninitiative, z.B. durch einen selbst ausgeführten Wechsel der Steckverbindung, können einige Euro gespart werden.
Hier zum Beispiel bei einem NiMH-Akku mit 7 Zellen und einer Kapazitäz von 4200 mAh. Dieser Akku wird - Stand 28.4.2014 - bei einem Händler (der Name ist unerheblich ;-) ) in folgenden Konfigurationen angeboten:
- mit T-Buchse für 18,84 €
- mit Traxxas-Buchse für 44,95 €
- mit Tamiya-Stecker für 44,95 €
Da die Akkus immer vom selben Typ sind, müssen die Traxxas-Buchsen und Tamiya-Stecker offenbar extrem teuer oder unheimlich aufwendig anzubringen sein [Ironie beabsichtigt].
Leider brauche ich diese extrem wertvollen Tamiya Stecker. Die Stecker erhält man beim selben Händler - erstaunlicherweise - im 5er Pack zu 3,45 €.
Die folgenden Schritte habe ich für jeden Leiter nacheinander durchgeführt, um unbeabsichtigte Kurzschlüsse zu vermeiden.
Die Steckerbelegung beachten! Der Tamiya Stecker ist asymetrisch, um eine Verpolung zu vermeiden: der Plus-Kontakt gehört in die quadratische Öffnung, der Minus-Kontakt in die bogenförmige:
| Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ATamiya_Connector.gif |
- Leiter von der T-Buchse abtrennen und abisolieren.
- Leiter mit Einzelkontakt verlöten und Zugentlastung quetschen.
- Einzelkontakt in das Steckergehäuse schieben.
Nach Abschluss der Arbeit, also 10 Minuten später (mit Anheizzeit des Lötkolbens) hat man einen Akku der in der Anschaffung 22,29 € gekostet hat und beim Händler für 44,95 € angeboten wird.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Der Schelm hat durch diese kleine Maßnahme 22,66 € pro Akku gespart und noch Stecker übrig, um weitere Akkus umzurüsten.
Sonntag, 23. März 2014
Flüster-Recorder
Beim Festplattenreceiver COMAG PVR 2/100CI war es nicht unbedingt notwendig auf das Display zu schauen, um festzustellen, ob er eingeschaltet ist.
Denn wenn die Festplatte lief, war ein deutliches Brummen zu hören, und beim Aufnehmen konnte man die rhythmische Bewegung des Schreib-/Lesekopfes hören. Die relativ harten Standfüße des Receivers übertrugen die Geräusche sehr gut auf die Unterlage, die die Geräuchkulisse noch verstärkte.
Nervig - also: Aufschrauben!
5 Schrauben später: ein Blick auf die Innereien. Rechts das Schaltnetzteil, links die Hauptplatine und darüber thront die Festplatte auf einer Blechwanne, die an drei Punkten mit dem Gehäuse verschraubt ist.
Die Festplatte hat eine Kapazität von 160 GByte und eine IDE-Schnittstelle. Die geräuchloseste Möglichkeit wäre, eine Solid State Drive (SSD) und einen IDE-SATA-Konverter einzubauen. Eine Aktion, die - bei mindestens gleicher Speicherkapazität - ca. 120 € kosten würde.
Die preiswerte Variante: zur Reduzierung der Geräusche sollen an die Verschraubungen Dämpfungselemente zwischen Blechwanne und Gehäuse eingesetzt werden.
1. Schritt: Festplatte und Blechwanne ausbauen:
Darunter verbargen sich 2 Einpressmuttern ...
die mittels sanfter Gewalt, eines Hammers und eines Austreibers entfernt wurden.
2. Schritt: Aus einem Stück Polystyrol wurde mit einem Cutter ein Auflageblock zugeschnitten:
Der wurde zwischen Platine und Frontplatte geklemmt. Auf diesem Block kommen die beiden Blechfüße zu stehen.
... wurde es auf 8 mm Durchmesser aufgebohrt ...
... damit ein Gummistopfen hineinpasst:
Mit einer passenden Schraube wird nun die Blechwanne am Gehäuse befestigt.
Hier noch ein Blick auf das vordere Lager:

Ein kurzer "Rütteltest" zeigt, dass trotz einer einzigen verbleibenden Schraube, die Festplatte samt Wanne am vorgesehenen Ort verbleiben.
Nach dem Schließen des Gehäuses folgte ein Funktionstest. Das Brummen war nun aus nächster Nähe kaum noch wahrnehmbar. Auch die Schreib-/Lesekopf-Bewegungen stören nicht mehr.
Denn wenn die Festplatte lief, war ein deutliches Brummen zu hören, und beim Aufnehmen konnte man die rhythmische Bewegung des Schreib-/Lesekopfes hören. Die relativ harten Standfüße des Receivers übertrugen die Geräusche sehr gut auf die Unterlage, die die Geräuchkulisse noch verstärkte.
Nervig - also: Aufschrauben!
5 Schrauben später: ein Blick auf die Innereien. Rechts das Schaltnetzteil, links die Hauptplatine und darüber thront die Festplatte auf einer Blechwanne, die an drei Punkten mit dem Gehäuse verschraubt ist.
Die Festplatte hat eine Kapazität von 160 GByte und eine IDE-Schnittstelle. Die geräuchloseste Möglichkeit wäre, eine Solid State Drive (SSD) und einen IDE-SATA-Konverter einzubauen. Eine Aktion, die - bei mindestens gleicher Speicherkapazität - ca. 120 € kosten würde.
Die preiswerte Variante: zur Reduzierung der Geräusche sollen an die Verschraubungen Dämpfungselemente zwischen Blechwanne und Gehäuse eingesetzt werden.
1. Schritt: Festplatte und Blechwanne ausbauen:
Darunter verbargen sich 2 Einpressmuttern ...
die mittels sanfter Gewalt, eines Hammers und eines Austreibers entfernt wurden.
2. Schritt: Aus einem Stück Polystyrol wurde mit einem Cutter ein Auflageblock zugeschnitten:
Die seitlichen Aussparungen wurden so dimensioniert, dass die Standbeine der Wanne durch den hochstehenden Mittelteil seitlich gehalten werden.
Der wurde zwischen Platine und Frontplatte geklemmt. Auf diesem Block kommen die beiden Blechfüße zu stehen.
3. Schritt: zum Entkoppeln des anderen Lagers
... wurde es auf 8 mm Durchmesser aufgebohrt ...
Hier noch ein Blick auf das vordere Lager:

Ein kurzer "Rütteltest" zeigt, dass trotz einer einzigen verbleibenden Schraube, die Festplatte samt Wanne am vorgesehenen Ort verbleiben.
Nach dem Schließen des Gehäuses folgte ein Funktionstest. Das Brummen war nun aus nächster Nähe kaum noch wahrnehmbar. Auch die Schreib-/Lesekopf-Bewegungen stören nicht mehr.
Mittwoch, 19. Februar 2014
Ladeadapter für Mignon-Akkus
Zum Aufladen von Akkus in Mignon-Größe (AA) am Robbe Power Peak B6EQ-BID musste ein Adapter her - möglichst flexibel nutzbar, für 2...8 NiMH Akkus.
Die Reste-Kiste bietet oft genug Material für eine kleine Bastelei.
Bauteile:
Holzplatte für Basis (20mm Multiplex)
2 Holzteile für Abdeckung
Sperrholzplatte für Abdeckung
1 Alu-Winkel
4 Batteriehalter für 2x Mignon (1,40 €)
1 Buchse 4 mm, isoliert, schwarz (0,30 €)
4 Buchsen 4 mm, isoliert, rot (1,20 €)
Kupferdraht, 1,5 qmm
Schrauben
Filz
Aufbau:
Die Multiplexplatte ist aus dem Holzabfall, kurz angeschliffen zum Abrunden der Kanten und mit Filzstücken auf der Unterseite versehen.
Der Alu-Winkel wurde mit 5 Bohrungen (8mm) für die Buchsen und Bohrungen für das Befestigen an der Holzplatte versehen. Dann wurden die Buchsen verschraubt und anschließend je ca. 10 cm lange Kupferdrähte angelötet.
Nach dem Verschrauben der Batteriehalter auf der Holzplatte, habe ich zunächst die Pole der Halterungen in Reihenschaltung verlötet.
Dann wurde der Aluwinkel an der Kopfseite der Platte verschraubt und die Kupferdrähte von den Buchsen mit den Polen der Batteriehalterungen nach folgendem Schaltbild verbunden:
Anschließend wurden die Seitenteile der Abdeckung mit der Basisplatte verklebt...
... und abschließend noch die Abdeckung aufgeklebt und beschriftet.
Die schwarze Buchse wird mit Minus am Ladegerät verbunden, und je nach Anzahl der zu ladenden Akkus wird die entsprechende rote Buchse mit Plus verbunden.
Die notwendigen Ladeparameter ermittelt das Robbe Power Peak B6EQ-BID im Automatik-Modus für NiMH Akkus selbsttätig.
Alternativ kann der Adapter - mit Akkus oder Batterien bestückt - auch als mobile Spannungsquelle dienen.
Die Reste-Kiste bietet oft genug Material für eine kleine Bastelei.
Bauteile:
Holzplatte für Basis (20mm Multiplex)
2 Holzteile für Abdeckung
Sperrholzplatte für Abdeckung
1 Alu-Winkel
4 Batteriehalter für 2x Mignon (1,40 €)
1 Buchse 4 mm, isoliert, schwarz (0,30 €)
4 Buchsen 4 mm, isoliert, rot (1,20 €)
Kupferdraht, 1,5 qmm
Schrauben
Filz
Aufbau:
Die Multiplexplatte ist aus dem Holzabfall, kurz angeschliffen zum Abrunden der Kanten und mit Filzstücken auf der Unterseite versehen.
Der Alu-Winkel wurde mit 5 Bohrungen (8mm) für die Buchsen und Bohrungen für das Befestigen an der Holzplatte versehen. Dann wurden die Buchsen verschraubt und anschließend je ca. 10 cm lange Kupferdrähte angelötet.
Nach dem Verschrauben der Batteriehalter auf der Holzplatte, habe ich zunächst die Pole der Halterungen in Reihenschaltung verlötet.
Dann wurde der Aluwinkel an der Kopfseite der Platte verschraubt und die Kupferdrähte von den Buchsen mit den Polen der Batteriehalterungen nach folgendem Schaltbild verbunden:
Anschließend wurden die Seitenteile der Abdeckung mit der Basisplatte verklebt...
... und abschließend noch die Abdeckung aufgeklebt und beschriftet.
Die schwarze Buchse wird mit Minus am Ladegerät verbunden, und je nach Anzahl der zu ladenden Akkus wird die entsprechende rote Buchse mit Plus verbunden.
Die notwendigen Ladeparameter ermittelt das Robbe Power Peak B6EQ-BID im Automatik-Modus für NiMH Akkus selbsttätig.
Alternativ kann der Adapter - mit Akkus oder Batterien bestückt - auch als mobile Spannungsquelle dienen.
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