Samstag, 10. August 2013

Innenansichten: Blutdruckmessgerät Sanoquell 329

... ein Handgelenk-Blutdruckmessgerät, dass 2006 von der Stiftung Warentest mit "Gut" bewertet wurde. 


Sanoquell 329 
von Bosch+Sohn GmbH u. Co. KG


Einfach in der Bedienung: Anlegen, Startknopf drücken und der Rest geht automatisch. Es speichert 30 Messwerte, hat eine Abschaltautomatik ...




... und muss jetzt mal geöffnet werden.

Die ersten zugänglichen Schrauben befinden sich im Batteriefach.



Diese verschließen jedoch nicht das Gehäuse,sondern sorgen für den Halt der Manschette. Mit etwas vorsichtigem Kraftaufwand kann man die Manschette nach dem Entfernen der Schrauben von der Pneumatik lösen.



2 weitere Schrauben kommen dann zum Vorschein, mit denen das Gehäuse geöffnet werden kann.



Die Platine ist auf einem Kunststoffhalter fixiert und zeigt neben den beiden Tastern S1 (Start) und S2 (Memory) drei weitere Pads für einen S3: zwei links von S2 und einer links von S1. 



Auf der Rückseite befindet das elektronisch Herz des Gerätes: ein (TMP86) CH29BUG Microcontroller mit 16k ROM, 1,5k RAM, 39 I/O Pins, getaktet mit 4,19 MHz.




Der rote Aufdruck links lässt als Produktionsdatum den 26.11.2007 vermuten.
Links vom Microcontroller ist die Beschaltung der Analogeingänge des A/D Wandlers mit den Drucksensoranschlüssen. Unterhalb befinden sich die Schaltstufen für das Ablassventil und die Pumpe.

Unter dem Kunststoffhalter kommt die Pneumatik zum Vorschein:

     1 = Pumpe
     2 = Drucksensor
     3 = Ablassventil
     4 = Überdruckventil
     5 = Manschetteneinlass




Der Zusammenbau verlief dank verschraubbarem Gehäuse problemlos, was sich im normalen Blutdruck widerspiegelt. 





Noch funktioniert das Gerät, aber ...

Wofür sind die S3-Pins?
Was sollen die vielen Jumper (JP) ?
Was kann man mit den Pins 15-17 (serielle Schnittstelle) alles anstellen? 

Fragen, die noch eine Antwort suchen ...

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